Der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Jochen Klenner fordert anlässlich des nationalen Veteranentags (15. Juni) sichtbaren Respekt – nicht nur einmal im Jahr, sondern verlässlich und im ständigen Dialog. Dazu gehöre auch die Idee in Mönchengladbach künftig ein öffentliches Gelöbnis zu organisieren, so Klenner.
„Die Bundeswehr gehört in die Mitte der Gesellschaft. Wir brauchen gelebte Partnerschaften zwischen Bundeswehr, Stadtgesellschaft, Schulen, Vereinen und Politik“, so der CDU-Politiker, der selbst Soldat gewesen ist und unter anderem im NATO Hauptquartier JHQ Rheindahlen gedient hat. „Angesichts der sicherheitspolitischen Herausforderungen benötigen wir direkte Begegnungen, damit junge Menschen sehen: Dienst an unserem Land ist Dienst an Freiheit, Demokratie und Grundgesetz. Freiheit und Sicherheit sind nicht selbstverständlich.“
Mönchengladbach hat mit dem früheren JHQ Rheindahlen aber auch der Niederrhein-Kaserne sowie dem Nord- und Südpark eine besondere sicherheitspolitische Geschichte: „Viele Menschen hier wissen, was Bundeswehr, NATO-Partnerschaft und Bündnistreue bedeuten. Gerade deshalb wäre ein öffentliches Gelöbnis in unserer Stadt ein starkes Zeichen.“ Wertschätzung heiße aber auch: Haltung zeigen gegen Anfeindungen: „Wer unsere Freiheit schützt, darf in unserer Gesellschaft nicht allein gelassen werden. Wir müssen Danke sagen für Dienst, Einsatz und Verantwortung – und zugleich politisch dafür sorgen, dass unsere Bundeswehr gut ausgestattet ist, moderne Infrastruktur erhält und verlässlich unterstützt wird“, so Klenner.
Foto: Archivbild. Jochen Klenner (hintere Reihe ganz links) mit dem Stab der Multinationalen Division vor dem Big House im JHQ Rheindahlen.

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