"Veränderung bereitet manchen Angst: Zukunftsängeste - Verlustängste.
So geht es vielleicht auch einigen Gemeindemitgliedern zur Fusion der Evangelischen Kirchengemeinde Großheide mit der Evangelischen Friedenskirchengemeinde.
Wenn eine Gemeinde größer wird, fühlt sich mancher Einzelne kleiner. Was wird aus Traditionen, aus Gewissheiten, aus Selbstverständlichkeiten, die Halt gegeben haben? Aber Angst lähmt. Angst nimmt die Luft zum Atmen. Und Angst macht unfrei.
Jesus stand nicht für "Früher war alles besser" - sondern Neuanfang, Advent "Siehe, ich mache alles neu."
Dieses Neue war nie bequem. Es hat Menschen verunsichert. Es hat bestehende Ordnungen herausgefordert.
Aber genau darin lag – und liegt – seine Kraft.
Christlicher Glaube ist kein Museum der Vergangenheit, sondern eine lebendige Bewegung.
Größe muss nicht automatisch weniger Nähe bedeuten. Aber Nähe entsteht nicht von allein – sie braucht Aufmerksamkeit, Beteiligung und Wertschätzung. Wir glauben daran, dass Gott uns begleitet – unabhängig von Gebäuden oder Zuständigkeiten. Aber er wirkt durch Menschen. Und deshalb zählt der Beitrag jedes Einzelnen.“
Herzlichen Dank an die Vorsitzenden der Presbyterien Pfarrer Burkhard M. Kuban und Dr. Eberhard Berg, sowie Pfarrer Karl-Heinz Bassy für die Einladung und die Gelegenheit meine Gedanken oben zur Fusion mit der Gemeinde in einem Grußwort zu teilen.
Jochen Klenner wünscht der neuen Gemeinde Gottes Segen, Zuversicht und stets Fröhlichkeit im Herzen.

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