Natürlich hätten wir uns sehr gefreut, Olympische Spiele mit Nordrhein-Westfalen und Hockey auch direkt vor unserer Haustür in Mönchengladbach zu erleben. Die Zustimmung für die Bewerbung war bei uns in der Stadt und in ganz NRW groß. Solche Sportereignisse sind weit mehr als ein paar Wochen Spitzensport – sie können dem Breitensport, dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und auch der Infrastruktur einen nachhaltigen Schub geben.
Jetzt hat München knapp gewonnen. Der starke Wettbewerb zwischen zwei überzeugenden Bewerbungen sollte aber vor allem eines bewirken: dass Deutschland am Ende mit einer wirklich erstklassigen Bewerbung ins internationale Rennen geht. Dann drücken wir gemeinsam die Daumen, dass Olympia wieder nach Deutschland kommt.
Wir können auf diese Bewerbung wirklich stolz zurückblicken. Nordrhein-Westfalen hat gekämpft, ein starkes Konzept vorgelegt und gerade in den möglichen Olympiastädten einen riesigen Zuspruch der Menschen erlebt. Wir haben mit vielen bestehenden Sportstätten geworben und mit der Idee, Olympische Spiele für möglichst viele Zuschauer erlebbar zu machen. Unsere starke Bewerbung hat auch dazu beigetragen, dass die Mitbewerber ihrerseits alles geben mussten.
Der nationale Wettbewerb war dadurch so eng und intensiv – und genau das kann jetzt die Chancen Deutschlands im internationalen Wettbewerb erhöhen. Deutschland muss mit einer wirklich erstklassigen Bewerbung ins internationale Rennen gehen. Dann drücken wir gemeinsam die Daumen, dass Olympia nach München und damit wieder nach Deutschland kommt.
Foto: RP Mönchengladbach
Mehr zu der Entscheidung, die wir im Olympia-Museum in Köln verfolgt haben auch im Bericht der Rheinischen Post:

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