Geplant sind eine wöchentliche Berufsorientierungsstunde in den Klassen 8 bis 10 sowie ein Ausbau der Praxisphasen in Unternehmen um ein Drittel. Die CDU-Landtagsabgeordneten Vanessa Odermatt und Jochen Klenner begrüßen die Vereinbarungen des Ausbildungskonsenses NRW.
„Werkshalle statt Klassenzimmer – Berufsorientierung muss vor allem praktisch sein. Wer selbst einmal in einer Werkstatt mit angepackt oder den Arbeitsalltag in einem Unternehmen erlebt hat, entdeckt oft ganz neue Interessen und Talente. Gerade unser örtliches Handwerk bietet vielfältige und attraktive Ausbildungsmöglichkeiten, die wir jungen Menschen noch stärker vermitteln müssen“, erklärt Jochen Klenner.
Vanessa Odermatt betont die Bedeutung einer frühzeitigen und kontinuierlichen Begleitung: „Jeder junge Mensch hat Stärken und Fähigkeiten. Wir müssen helfen, diese zu entdecken und daraus eine berufliche Perspektive zu entwickeln. Die geplante verbindliche Berufsorientierungsstunde und ein digitaler Kompetenzcheck sind dafür wichtige Bausteine. Eine berufliche Ausbildung muss dabei genauso selbstverständlich als attraktiver Weg vermittelt werden wie ein Studium.“
Mönchengladbach könne bereits auf zahlreiche engagierte Partner aufbauen: die JuniorUni, den Wissenscampus, die MGconnect-Stiftung, die IHK Mittlerer Niederrhein, die Kreishandwerkerschaft, die Wirtschaftsförderung und viele örtliche Betriebe. Angebote wie „Beruf konkret“, Betriebsbesuche und Praktika ermöglichten schon heute wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt.
„Die vorhandenen Angebote müssen wir noch besser vernetzen und aufeinander abstimmen. Jugendliche müssen während ihrer Schulzeit immer wieder mit unterschiedlichen Berufsfeldern in Berührung kommen. Berufsorientierung darf keine einmalige Veranstaltung sein, sondern muss ein roter Faden durch die Schulzeit werden“, so Odermatt und Klenner abschließend

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