Gute Nachrichten für den Vereinssport in Mönchengladbach: In der ersten Förderrunde des neuen Landesprogramms „Moderne Sportstätte Nordrhein-Westfalen“ wurde jetzt ein Projekt der Tennisgesellschaft Rot-Weiß Mönchengladbach berücksichtigt. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die geplante Investition von 800.000 Euro mit einer Förderung von 400.000 Euro. Mit dem Geld soll auf der Tennisanlage am Bunten Garten eine neue Zweifeld-Tennishalle entstehen.
Damit können künftig zwei bislang im Freien liegende Tennisplätze ganzjährig genutzt werden – unabhängig von Jahreszeit und Witterung. Besonders für den Trainingsbetrieb, die Nachwuchsarbeit und das Vereinsleben eröffnen sich dadurch zusätzliche Möglichkeiten. Die Tennisgesellschaft Rot-Weiss ist zudem seit Jahrzehnten eine wichtige Adresse für den internationalen Tennisnachwuchs. Bei dem traditionsreichen Jugendturnier, den heutigen NRW Junior Open, standen schon spätere Weltstars wie Boris Becker, Steffi Graf und Alexander Zverev auf dem Platz. Zverev, der sich gerade erstmals Platz eins der Tennis-Weltrangliste zum Jahresende gesichert hat, spielte hier bereits 2011 als 14-Jähriger. Bis heute kommen jedes Jahr junge Tennistalente aus zahlreichen Nationen nach Mönchengladbach.
Die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Vanessa Odermatt und Jochen Klenner begrüßen die Förderentscheidung: „Sportvereine sind weit mehr als Orte, an denen Menschen gemeinsam Sport treiben. Hier werden Freundschaften geschlossen, Gemeinschaft erlebt und Werte wie Fairness und Zusammenhalt vermittelt. Mit der neuen Tennishalle verbessern wir die Trainingsmöglichkeiten bei Rot-Weiss und stärken zugleich einen Verein, der sich seit vielen Jahrzehnten besonders um den Tennisnachwuchs verdient macht.“
Fast sieben Millionen Euro für den Mönchengladbacher Vereinssport
Mit dem aktuellen Förderprogramm setzt die nordrhein-westfälische Landesregierung die Unterstützung der vereinseigenen Sportstätten fort. Insgesamt summieren sich die Fördermittel aus den bisherigen und neuen Programmaufrufen damit auf rund 6,9 Millionen Euro, die bereits für Sportstätten zur Verfügung gestellt wurden beziehungsweise in den kommenden Förderentscheidungen finanziert werden sollen.
„Das ist eine beachtliche Unterstützung für unsere Vereine. Ob neue Trainingsmöglichkeiten, modernisierte Umkleiden, sanierte Vereinsheime oder energetische Verbesserungen: Von diesen Investitionen profitieren die Sportler in unserer Stadt ganz unmittelbar. Wir schaffen damit auch die Voraussetzungen dafür, dass unsere Vereine ihre wichtige Arbeit langfristig fortsetzen können“, erklären Odermatt und Klenner.
Das neue Landesprogramm umfasst insgesamt 200 Millionen Euro für vereinseigene Sportstätten in Nordrhein-Westfalen. Die aktuelle Entscheidung ist der Auftakt für weitere Förderprojekte. Für Mönchengladbach stehen aus dem aktuellen Programm noch weitere Förderentscheidungen an.

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