Planungen für das JHQ Rheindahlen

09.07.2026

Zwischenbericht über die mögliche künftige Nutzung des ehemaligen Hauptquartiers im Mönchengladbacher Westen des Bundesverteidigungsministerium.

Das JHQ Rheindahlen könnte einer von 8 Standorten deutschlandweit für den neuen Wehrdienst werden.
Diesen Zwischenbericht über die mögliche künftige Nutzung des ehemaligen Hauptquartiers im Mönchengladbacher Westen hat das Bundesverteidigungsministerium jetzt veröffentlicht.
Der Hintergrund ist klar: Die Bundeswehr muss wachsen, um ihren Auftrag in der Landes- und Bündnisverteidigung erfüllen zu können. Bis 2035 sollen mindestens 260.000 Zeit- und Berufssoldaten sowie 200.000 Reservisten zur Verfügung stehen. Dafür braucht es Kasernen, Ausbildungsflächen, Depots und Übungsplätze.
Jochen Klenner hat der Rheinischen Post dazu gesagt: „Es ist gut, wenn Menschen ins JHQ und damit in die Stadt kommen. Auch das bringt Wirtschaftlichkeit, wenngleich nicht annähernd so groß wie bei einem Gewerbegebiet.“ Eigentlich war ein Gewerbegebiet im JHQ geplant, bis der Bund 2025 "Eigenbedarf" für die Flächen angemeldet hat.
Für ihn persönlich hat das JHQ eine besondere Bedeutung: Er hat dort während seiner Bundeswehrzeit im NATO-Hauptquartier Rheindahlen Dienst getan. Deshalb weiß er, welche Rolle dieser Standort über Jahrzehnte für unsere Stadt und für die Sicherheitsarchitektur im Westen gespielt hat.